Das Vermächtnis des Vaters von Jeffrey Archer – Rezension

Es geht sehr spannend weiter!

Harry Clifton, aufgewachsen bei den Hafendocks in Bristol, und Giles Barrington, Nachkömmling einer großen Schifffahrt-Dynastie, verbindet seit ihrer Jugend eine tiefe Freundschaft. Aus der Enge des Arbeitermilieus hat Harry es auf eine Eliteschule geschafft und steht als junger Mann jetzt an der Seite seiner großen Liebe Emma, der Schwester von Giles. Mit dem Eintritt Englands in den Zweiten Weltkrieg 1939 werden die Schicksale beider Familien erschüttert. Giles gerät in Kriegsgefangenschaft und Harry verschlägt es von Bristol nach New York, wo er eines Mordes angeklagt und verhaftet wird. Emma, macht sich auf, um den Mann zu retten, den sie liebt … (Klappentext)

 

Ich habe im letzten Jahr Jeffrey Archer für mich entdeckt. Der erste Teil der Clifton Chronicles hat mir so gut gefallen, dass ich auch den zweiten Teil unbedingt lesen wollte. Mir ist es schon oft und gerade bei Autoren, die mir noch nicht so vertraut sind, passiert, dass mir Folgebände nicht mehr so gut gefallen haben. Aber hier ist genau das Gegenteil passiert. Der zweite Teil hat mir sogar besser gefallen. Das mag daran liegen, dass mir alle Personen schon vertraut waren und auch keine Rückblicke in die Vergangenheit erfolgten. Der Vorgänger endete mit einem fiesen Cliffhanger und ich war sehr gespannt, wie es weiter geht.

Jeffrey Archer erzählt auch dieses Mal aus verschiedenen Perspektiven. Harry, Emma und Giles erleben zur gleichen Zeit, aber an verschiedenen Orten ihre ganz persönlichen und äußerst spannenden Abenteuer. Das Schicksal beschreitet manchmal seltsame Wege und Jeffrey Archer versteht es, wahnsinnig interessant, glaubhaft und anschaulich zu schildern. Ich konnte mich fallen lassen, habe mitgefiebert und ganz oft die Zeit beim Lesen vergessen.

Natürlich lässt er auch Maisie und Hugo nicht außen vor und da kochten die Emotionen schon mal heftig hoch … sowohl in die eine als auch in die andere Richtung. Und immer wieder fasziniert mich Jeffrey Archer mit seinem Wortwitz, der seinen Erzählstil besonders macht. Ich mag es sehr, wenn ich es vor Spannung nicht aushalten kann und gleichzeitig immer wieder schmunzeln muss. Diese für mich perfekte Mischung hat Jeffrey Archer gekonnt in diesem Buch präsentiert.

Ganz selten lässt Jeffrey Archer sich dazu hinreißen, etwas zu ausschweifend zu erzählen, aber er fängt das mit genialen Satzkonstruktionen auf, die gespickt sind mit seinem äußerst feinen Humor.

Und so kann ich nur noch einmal bekräftigen, dass mir dieser 2 Teil besser gefallen hat, aber nur weil ich den ersten Teil kannte. Ohne den geht es einfach nicht, es würden zu viele Informationen fehlen. Und ich verrate hoffentlich nicht zu viel, aber der letzte Satz macht es mir schon fast unmöglich, auf den nächsten Teil zu verzichten.

Fazit: Ein würdiger Nachfolger von „Spiel der Zeit“, das man unbedingt vorher lesen sollte!

 

„Das Vermächtnis des Vaters“ ist im HeyneVerlag erschienen.

Webseite von Jeffrey Archer

Leseprobe

Verlagsspecial zur Clifton Saga

Meine Rezension bei Amazon und weitere Infos zum Buch findet ihr hier

Von | 2018-05-22T11:57:40+01:00 27/01/2016|Kategorien: Historisch, Rezension|Tags: , , , , , , |0 Kommentare

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