Mutter-Tochter

Ein Sommer in Irland von Ricarda Martin – Rezension

Ein spannender Sommer Ein rührender, romantischer Roman über eine Frau, die scheinbar zufällig die tragische Lebensgeschichte einer irischen Schriftstellerin entdeckt und dabei ihre eigenen Wurzeln findet. Caroline wird von ihrem Chef nach Irland geschickt, um dort auf einem idyllischen Cottage nach einem wertvollen alten Buch zu forschen und es bei einer Auktion zu ersteigern. Da sie die Sommerferien mit ihrer jugendlichen Tochter Kim verbringen will, muss diese gegen ihren Willen mit nach Irland reisen. Die Suche nach dem alten Buch wird für Caroline und Kim zu einer Suche nach einem Familiengeheimnis und ihren eigenen Wurzeln. Die Reise und die traumhafte Umgebung Irlands helfen den beiden, wieder näher als Familie zusammenzufinden. Auch die Liebe findet Einzug in die kleine Familie, wird am Ende Irland für die beiden das große Glück bedeuten? Ein romantischer Familiengeheimnisroman von Ricarda Martin vor der grandiosen Kulisse Irlands mit viel Sommerfeeling! (Inhaltsangabe der Verlagsseite)   Nach dem [...]

Von | 2018-05-22T11:57:38+02:00 07/08/2016|Kategorien: Frauen, Gegenwart, Rezension, Spannung|Tags: , , , , |0 Kommentare

Baba Dunjas letzte Liebe von Alina Bronsky – Rezension

Heimkehr Alina Bronsky lässt in ihrem neuen Roman eine untergegangene Welt wieder auferstehen. Komisch, klug und herzzerreißend erzählt sie die Geschichte eines Dorfes, das es nicht mehr geben soll – und einer außergewöhnlichen Frau, die im hohen Alter ihr selbstbestimmtes Paradies findet. Baba Dunja ist eine Tschernobyl-Heimkehrerin. Wo der Rest der Welt nach dem Reaktorunglück die tickenden Geigerzähler und die strahlenden Waldfrüchte fürchtet, baut sich die ehemalige Krankenschwester mit Gleichgesinnten ein neues Leben im Niemandsland auf. Wasser gibt es aus dem Brunnen, Elektrizität an guten Tagen und Gemüse aus dem eigenen Garten. Die Vögel rufen so laut wie nirgends sonst, die Spinnen weben verrückte Netze, und manchmal kommt ein Toter auf einen Plausch vorbei. Während der sterbenskranke Petrov in der Hängematte Liebesgedichte liest und die Melkerin Marja mit dem fast hundertjährigen Sidorow anbandelt, schreibt Baba Dunja Briefe an ihre Tochter Irina, die Chirurgin bei der deutschen Bundeswehr ist. Doch dann [...]

Von | 2018-05-22T11:57:41+02:00 20/09/2015|Kategorien: Gegenwart, Rezension|Tags: , , |0 Kommentare

Im Schatten der Vergeltung von Rebecca Michéle – Rezension

Wie Rache einen Menschen verändern kann Maureen, schottischer Abstammung, verheiratet mit einem einflussreichen englischen Landadligen und Mutter einer sechzehnjährigen Tochter, erfährt, dass ihre Mutter nach der Schlacht von Culloden (in Schottland) von drei englischen Offizieren vergewaltigt worden ist. Sie ist das Produkt dieser Gewalttat. Das erklärt Maureens freudlose Kindheit und Jugend, denn ihre Mutter konnte nie Liebe für sie empfinden. Maureens Ehemann fürchtet einen Skandal, wenn dies bekannt wird. Deshalb verstößt er Maureen und sagt der Tochter, die Mutter wäre gestorben. Um nicht zu zerbrechen, beschließt Maureen, die drei ehemaligen Offiziere zu finden. Der historische Roman spielt im England und Schottland um 1780 - 1782. Er behandelt die Auswirkungen der Niederschlagung des 2. Jakobitenaufstandes in Schottland nach der Schlacht von Culloden. (Inhaltsangabe Amazon)   Schottland übt von jeher eine außerordentliche Faszination auf mich aus und so konnte ich nicht widerstehen, als mir das Buch angeboten wurde. Trotz des Covers, das [...]

Bis wir uns wiedersehen von Dinah Jefferies – Rezension

Geheimnisvoll und spannend ... Malaysia in den 1950er Jahren. Als Lydia Cartwright von einer Kurzreise nach Hause zurückkehrt, sind ihre kleinen Töchter Emma und Fleur und Ihr Ehemann Alec verschwunden. Sie haben keine Nachricht hinterlassen, die Telefonleitung ist gekappt. Schließlich erfährt Lydia, dass Alec einen Posten im Norden des Landes angenommen hat und sie dort erwartet. Voller Panik begibt sie sich auf eine gefährliche Reise durch das von bewaffneten Unruhen erschütterte Land … In aller Eile müssen Emma und Fleur ihre Koffer packen. Sie wissen nur, dass sie mit ihrem Vater eine Schiffsreise nach England machen, wo sie fortan bei ihren Großeltern leben werden. Doch warum kommt ihre Mutter nicht mit? Will sie sie nicht mehr bei sich haben? Auf ihre Fragen hat der Vater nur ausweichende Antworten. (Klappentext)   Der schlimmste Albtraum einer jeden Mutter wird für Lydia grausame Wirklichkeit. In einem fremden Land und fast pleite macht sie [...]

Der verbotene Fluss von Susanne Goga – Rezension

Tragisch! 1890: Mit der Überfahrt nach Dover beginnt für Charlotte Pauly ein neues Leben. Sie hat Berlin verlassen, um in der Nähe von London eine Stelle als Hauslehrerin anzutreten. In Chalk Hill, dem herrschaftlichen Anwesen der Familie Clayworth, wird sie die achtjährige Emily unterrichten. Charlotte ahnt bald, dass ihre Aufgabe nicht einfach wird. Das Mädchen leidet sehr unter dem kürzlichen Verlust ihrer Mutter und wird nachts von immer wieder kehrenden Albträumen gequält.s Auf Charlottes vorsichtige Nachfragen zum Tod von Lady Ellen reagiert Emilys Vater feindselig, und auch die Bediensteten hüllen sich in kühles Schweigen. Was ist die Ursache für Emilys Albträume? Sieht sie tatsächlich Geister? Und wieso hat das Mädchen so große Angst vor dem nahe gelegenen Fluss? Unverhofft bekommt Charlotte Unterstützung bei ihrer Suche nach Antworten. Zusammen mit dem Londoner Journalisten Tom Ashdown, einem Experten für übersinnliche Phänomene, entdeckt sie eine tragische Wahrheit. (Klappentext)   Tragisch ist für mich [...]

Von | 2018-05-22T11:57:51+02:00 22/03/2014|Kategorien: Historisch, Rezension|Tags: , , , , |0 Kommentare

Das Haus der Tänzerin von Kate Lord Brown – Rezension

„Immer lächeln, Mädchen“ Die alte Villa in den Hügeln von Valencia ist für Emma der perfekte Rückzugsort: Der verwilderte Garten duftet nach Orangenblüten, die Leute im Dorf sind hilfsbereit und schon bald eröffnet die gelernte Parfümeurin einen Blumenladen. Doch warum vermachte ihre verstorbene Mutter ihr dieses Anwesen? Immer mehr fühlt sich Emma von der geheimnisvollen Vergangenheit des Hauses angezogen. Und dann entdeckt sie ein zugemauertes Zimmer ... (Klappentext) Auch wenn das so direkt nicht aus der Beschreibung hervorgeht – es ist ein Buch über sehr mutige Frauen! Und das hat mir besonders gut gefallen. Kate Lord Brown erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Das ist nicht neu, aber auch hier wunderbar gelungen. Es beginnt in Spanien 1936 und beschreibt ein sehr dunkles Kapitel der spanischen Geschichte. Emmas Großmutter Freya hat den Bürgerkrieg in Spanien als Krankenschwester hautnah miterlebt. Die damaligen Ereignisse schildert Kate Lord Brown sehr eindringlich und mir war [...]

Weil ich Layken liebe von Colleen Hoover – Rezension

„Keine gute Idee“ Nach dem Tod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück – drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg… (Klappentext) Ich bin immer etwas irritiert, wenn ich so gehypte Bücher lese und schon beim Lesen merke, dass ich die allgemeine Begeisterung nicht in dem Maß teilen kann. Das Buch hat mir gut gefallen, aber ein Highlight ist es für mich einfach nicht. Es gibt wunderschöne Momentaufnahmen, die mich dahinschmelzen ließen. Aber es waren eben nur Momente. Einiges fand ich sehr übertrieben, anderes schon tausendmal gelesen. Nach der ersten Hälfte wollte [...]

Von | 2018-05-22T11:57:53+02:00 30/01/2014|Kategorien: Gegenwart, Jugend, Liebe & Beziehung, Rezension|Tags: , , , , , |2 Kommentare

Im Land des Regengottes von Gina Mayer

Eine Liebe in Afrika Afrika – für Henrietta hat das Wort einen geheimnisvollen Klang. Mutig stürzt sie sich in das Abenteuer, im Jahr 1900 nach Deutsch-Südwest zu gehen, wo ihre Mutter einen protestantischen Missionar heiratet. Doch ihre Hoffnungen verfliegen schnell. Das Leben in Afrika ist so hart wie daheim in Elberfeld. Als ihre Mutter stirbt, flieht Henrietta – zusammen mit dem schwarzen Arbeiter Petrus. Und erlebt mit ihm ihre erste große Liebe. (Klappentext)   Das einzige, was mir an diesem Buch nicht gefällt, ist der Titel. Suggeriert er doch einen von diesen seichten Auswandererromanen. Und das ist dieses Buch ganz gewiss nicht. Es handelt von einer starken jungen Frau, ihrem etwas unterkühlten Verhältnis zu ihrer Mutter und ihrer ersten großen Liebe. Und diese Liebesgeschichte kommt ohne jeden Kitsch aus. Was so wildromantisch klingt, ist es leider ganz und gar nicht. Schonungslos und glaubhaft beschreibt Gina Mayer die Zustände in Afrika [...]

Alles aus Liebe von Liane Moriarty

  Wenn Liebe krank macht   Gerade als sich Ellen in Patrick verliebt hat, kommt das böse Erwachen: Er wird von seiner Exfreundin gestalkt und das auf eine sehr belastende Art. Die feinfühlige Ellen, die eine Hypnosepraxis betreibt, kann das aber zunächst nicht erschüttern … ganz im Gegenteil, sie findet die ganze Geschichte sogar spannend. Ihr macht viel mehr die verstorbene Frau von Patrick zu schaffen. Und irgendwann stösst auch Ellen an ihre Grenzen. Das war mein erster Roman über Stalking und das ging mir ganz schön unter die Haut. Auf der einen Seite die sanfte Ellen, die alles wegmeditiert und eine sehr positive Lebenseinstellung hat. Und auf der anderen Seite die sehr anhängliche Saskia, die ihre Liebe verloren hat und wie unter Zwang an dem Leben ihres Ex teilhaben möchte. Ihre Verzweiflung, ihre Unfähigkeit, sich ein eigenes Leben aufzubauen … das war schon sehr heftig. Das Buch ist in [...]

Von | 2018-05-22T11:58:00+02:00 09/04/2013|Kategorien: Gegenwart, Rezension|Tags: , , , , , |0 Kommentare

Wiedersehen in Stormy Meadows von Sarah Harvey

  Inhalt: Natalie und Cassie trauern … um Rob … und jede für sich alleine. Natalie findet keinen Zugang zu ihrer Stieftochter und dann … wird Cassie von ihrer Schule zwangsbeurlaubt. Überraschend bekommen die beiden eine Einladung von Natalies Mutter nach Cornwall. Allerdings ist das Verhältnis von Natalie zu ihrer Mutter auch nicht das Beste.     Meine Meinung: Das klingt nach Schwierigkeiten und davon gibt es jede Menge. Im Mittelpunkt stehen die überaus schwierigen Mutter-Tochter-Beziehungen und die Trauer um den geliebten Ehemann und Vater. Sehr warmherzig erzählt Sarah Harvey die Geschichte aus der Sicht von Natalie in der Ich-Form und im Präsens. Trotz des traurigen Themas ist diese Geschichte nicht kitschig,  auch nicht wirklich traurig und mit der genau richtigen Prise Humor gewürzt. Ich fühlte mich sehr willkommen und geborgen in diesem Buch, ein wunderschönes Gefühl und deshalb war es für mich ein richtiges „Wohlfühlbuch“. Das war mir schon [...]